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L-ARGININ

Was versteht man unter L-Arginin?

Bei L-Arginin (auch Arginin oder Arg genannt) handelt es sich um eine "semi-essentielle" Aminosäure. Anders ausgedrückt kann es je nach Bedarf von unserem Organismus synthetisiert werden. Es kommt in braunem Reis, Hafer, Buchweizen, rotem Fleisch, Geflügel, Fisch, Milchprodukten, Nüssen sowie einigen Weinsorten vor. L-Arginin ist unentbehrlich für die Produktion des Stickstoffmonoxids. Dabei handelt es sich um ein Molekül, welches die kardialen und erektilen Funktionen verbessert. Es ist ebenfalls an dem Muskelstoffwechsel, der guten Funktion des Immunsystems sowie dem Aufbau der Knochen und des weichen Gewebes beteiligt. L-Arginin spielt eine entscheidende Rolle beim Zellaufbau und deren Vermehrung, der Ausscheidung des Ammoniaks, der Heilung der Wunden, ganz abgesehen von seiner Bedeutung bei der Freisetzung des Wachstumshormons.
 

Warum sollte man L-Arginin zu sich nehmen?

L-Arginin ist unentbehrlich für ein gutes Herz-Kreislauf-System
L-Arginin ist ein natürlicher Vorläufer des Stickstoffmonoxids (NO). Dabei handelt es sich um ein Molekül, welches die Erweiterung der Blutgefäße (erhöhter Durchmesser der Arterien, Venen und Kapillaren) fördert. Das Stickstoffmonoxid ist eine der simpelsten Substanzen, die in der Natur vorkommen, und ist essentiell für einen gesunden Kreislauf. Es hemmt die Plättchenaggregation, verhindert die Blutgerinnselbildung und die Anhäufung von atheromatösen Plaques. In Anwesenheit von Stickstoffmonoxid erhalten die Arterien ihre Flexibilität und Geschmeidigkeit, was uns vor Infarkten sowie weiteren Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützt. Das Stickstoffmonoxid verursacht die Erschlaffung der glatten Muskulatur, was die Sauerstoffzufuhr zum Gewebe verstärkt. Es nimmt auch an der Regulierung des Blutdrucks teil. Darüber hinaus bilden die Makrophagen (Zellen des Immunsystems) Stickstoffmonoxid zur Beseitigung der pathogenen Bakterien.
 

L-Arginin spielt eine entscheidende Rolle für das Sexualleben

Das Stickstoffmonoxid ist ein essentieller Bestandteil für die Erreichung und Erhaltung der Erektion. Es löst nämlich eine Entspannung der glatten Muskelfasern aus, welche die Arteriolen der Schwellkörper des Penis umgeben. Dadurch können die Blutgefäße erweitert und der Blutstrom erhöht werden. Es folgt einer natürlichen erhöhten Blutzirkulation im Penis, welche zu einer besseren Erektion führt. Ein niedriger Stickstoffmonoxidspiegel im Organismus schadet dem Blutandrang, welcher für die Erektion notwendig ist. Die tägliche Einnahme von 5 g Arginin ermöglicht dem Körper, Stickstoffmonoxid in angemessener Menge zu bilden, und verbessert die sexuelle Funktion signifikant. In Verbindung mit Zink können die Hoden mehr Sperma produzieren.

Darüber hinaus hängt die erektile Dysfunktion häufig mit Arteriosklerose zusammen, welche sich durch eine Plaque-Anhäufung und die Verstopfung der Arterien äußert. Das Stickstoffmonoxid erhöht den Durchmesser der beiden kavernösen Arterien und verbessert einige Merkmale (internationaler Index der erektilen Funktion (IIEF) und Index der erektilen Aktivität (IAE)) bei Patienten mit Erektionsstörungen.

L-Arginin erhöht die Intensität und Dauer der Hyperämie von Geschlechtsorganen sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Es verlängert die Dauer des Geschlechtsakts und verstärkt angenehme Gefühle sowie den Orgasmus. In der Sexualwissenschaft wird L-Arginin verwendet, um einige Formen von Unfruchtbarkeit (Reduzierung der Qualität und Quantität der Spermien) oder die verspätete sexuelle Reife zu behandeln.
 

Die leistungsfähige Aminosäure für den Sport

Die Kombination von L-Arginin mit anderen Aminosäuren (Ornithin, Glycin, L-Lysin) stimuliert die Sekretion des Wachstumshormons und Insulins. Dies erhöht den Anteil an Muskelmasse (anabolische Wirkung), verbessert die Ausdauer, die Kraft sowie die Fettverbrennung. Aufgrund seiner Rolle als Vorläufer des Stickstoffmonoxids ermöglicht L-Arginin vielen Bodybuildern, ihre Muskeln aufzubauen und einen anhaltenden Trainingsrythmus zu haben, wie sie ihn bisher noch nicht erlebt haben. L-Arginin ist ebenfalls an der Proteinsynthese und somit an der schnellen Muskelerholung beteiligt. Als Träger des Immunsystems kann durch L-Arginin die Auswirkung des Übertrainings auf die Stabilität der natürlichen Abwehrkräfte des Organismus und auf die Resistenz bei Infektionen vermieden werden. Es ermöglicht eine schnelle Heilung der Wunden und Verletzungen. Durch seinen Metabolit Ornithin (eine andere Aminosäure) nimmt L-Arginin an der Synthese der bioaktiven Moleküle (Polyamine) teil, welche für das Wachstum und die Vermehrung aller Zellen von Bedeutung ist. Zu guter Letzt spielt L-Arginin in Verbindung mit Glycin und Ornithin ebenfalls eine Rolle beim Harnstoffzyklus und kann die Ausscheidung von Ammoniak erhöhen.

Ein L-Arginin-Mangel äußert sich durch eine schlechte Heilung von Verletzungen, Haarausfall, Hautausschläge, Verstopfung, Fetthepatitis und eine Überproduktion von Ammoniak.

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