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QUERCETIN

Quercetin ist ein Pflanzenfarbstoff, der zum Beispiel in Äpfeln, oder der Traubenschale von Weinbeeren vorkommt und somit auch im Wein. Außerdem ist er zu finden in Zwiebeln und Bohnen. Diesem Stoff werden sehr positive Wirkungen zugeschrieben, unter anderem die antikarzinogene Wirkung. Quercetin ist ein Bioflavonoid welches eine östrogenartige Wirkung auf die Prostata hat und somit ein Wachsen von Tumorzellen hemmt. Dieser Effekt wurde in verschiedenen Untersuchungen nachgewiesen.

Der Körper kann Bioflavonoide nicht selbst herstellen, sondern ist auf die Zufuhr über die Ernährung oder eben geeignete Präparate angewiesen. Bioflavonoide stärken die Kapillargefäße und haben starke antioxidative und entzündungshemmende Wirkungen. Einige amerikanische Autoren berichten von krebshemmenden Eigenschaften im Frühstadium der Erkrankung sowie von krebspräventiven Fähigkeiten.

Quercetin wird seit über dreißig Jahren als Antioxidans benutzt, um den Widerstand des Körpers bei Nahrungsmittelunvertäglichkeiten und bei Allergien der Atmungorgane zu verstärken. Die biologischen Effekte werden hauptsächlich durch die antioxidative Wirkung erklärt. Forscher entdeckten zudem eine spezifische Synergie mit Vitamin C (Quercetin und Vitamin C schützen und  erneuern sich gegenseitig).

Neue wissenschaftliche Studien bestätigen, dass Quercetin 400mal leistungsfähiger als Vitamin E ist.

 

  • Quercetin hemmt die Enzyme Cyclooxygenase (COX) und Lipooxygenase (LOX), was die Produktion der hauptsächlichen Entzündungsmediatoren reduziert: Prostaglandine und Leukotriene. Dieses umfassende Aktivitätsspektrum erlaubt es, das Quercetin in allen Situationen, in denen Entzündungen einbegriffen sind, zu empfehlen.
  • Eine Längsstudie mit 809 Männern, die 5 Jahre teilgenommen haben (Lancet, 23 octobre 1993 ; 342 : 1007-11), zeigt, dass ein erhöhter Konsum von Quercetin das globale kardiovaskuläre Risiko um ein Drittel reduziert. Das Quercetin besitzt wissenschaftlich nachgewiesene antithrombotische und gefäßerweiternde Effekte.
  • Das Schlaganfallrisiko ist umgekehrt proportional zu der Einnahme von Quercetin: die Personen, die davon am wenigsten konsumieren, weisen ein vierfach höheres Risiko auf.
  • Quercetin schützt die Nieren vor der erwiesenen Toxizität von bestimmten Medikamenten (Cyclosporin).
  • Quercetin verbessert deutlich die Symptome der Prostatitis und des chronischen Syndroms von Beckenschmerzen.
  • Die krebshemmende Aktivität von Quercetin war Bestandteil von mehreren vielversprechenden Studien.

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